Entspannungstechniken

Zusammenfassung: Entspannungstechniken sollen vor allem bei der Wettkampfvorbereitung und im Wettkampf das Erregungsniveau in einem optimalen mittleren Bereich halten.

Voraussetzung für optimale Leistungen ist ein optimales Aktivierungsniveau. Bei den meisten Menschen geht das Aktivierungsniveau auf und ab: Es gibt aufregende Momente, in denen man z.B. an den bevorstehenden Wettkampf denkt und sich bereits lebhaft in spannende Situationen hineinversetzt, die abgelöst werden von ruhigeren Phasen, die wieder zu einer Erholung führen. Fehlen diese Ruhephasen jedoch und die Aktivierung bleibt dauerhaft auf einem zu hohen Niveau, kann das sehr erschöpfend werden und führt vielleicht sogar zu Angst vor der Situation.

Ist die Aktivierung, Erregung oder Nervosität belastend hoch, können verschiedene Techniken helfen, das Niveau der Aktivierung wieder in den optimalen Bereich zu regulieren:

  • Atembeobachtung: Durch Lenkung der Aufmerksamkeit auf die eigene Atmung wird ein Entspannungseffekt ausgelöst [mehr]
  • Progressive Muskelentspannung: Bei der progressiven Muskelentspannung werden verschiedene Muskelpartien angespannt und nach kurzer Zeit wieder losgelassen. Durch diesen Kontrast der Muskelspannung nimmt man die eintretende Entspannung wesentlich intensiver wahr, als ohne vorherige Anspannung.
  • Autogenes Training: Autogenes Training ist eine Methode der Selbstentspannung durch Konzentration auf autosuggestive Formeln. Ziel ist es, über die Muskelentspannung auch psychische Verspannung zu lösen und dadurch körperliche Beschwerden zu lindern.

Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung kann man sehr gut mit einer Hör-CD ausprobieren. Eine Empfehlung dazu ist die CD von Claus Derra (Trias Verlag, 2007):

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